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Die Sonnenblume gehört zur Familie der Korbblütengewächse. Insgesamt gibt es rund 70 verschiedene Sonnenblumenarten. Alle sind ein- bis mehrjährige, krautige Pflanzen. Ihre Laubblätter sind gestielt und ihr Blütenstand ist körbchenförmig. Die Blüte kann sowohl eine Röhren-, als auch eine Zungenform annehmen. Heliotropismus Das besondere der Sonnenblume ist ihre Eigenschaft mit ihrer Blüte immer zur Sonne hin zu wachsen. Dies wird möglich, da der Teil des Blütenstandes, der weniger Licht enthält, ein sogenanntes Auxin bildet. Dieser Stoff steuert das Wachstum der Pflanze und sorgt dafür, dass der im Schatten liegende Teil des Blütenstandes schneller wächst, als der Teil in der Sonne. Hierdurch kippt der Stängel in Richtung Sonne und die Blüten hängen immer leicht nach unten. Dies wird als Heliotropismus bezeichnet.
Arten Als kleine Sonnenblumenarten werden solche bezeichnet, die nur 60 bis 70 Zentimeter hoch werden. Diese „kleinen“ Arten sind standfester und können zudem auch in Balkonkästen gepflanzt werden. Hierzu gehören beispielsweise „Sunspot“, welche goldgelb blüht und bis zu 60 Zentimeter hoch wird. „Double Dandy“ hat eine halbgefüllte, pollenfreie, rote Blüte und wird ebenfalls bis zu 60 Zentimeter hoch. Sonnenblumen die weiter in den Himmel wachsen sind beispielsweise „Ring of Fire“, „Sunrich Orange“ und „Titan“. Sie alle haben gelbe bis orange-rote Blüten.
Im Garten Sonnenblumen pflanzt man am besten in die noch winterkalte Erde am Anfang des Monats April. Am besten eignet sich fruchtbare, feuchte Erde mit viel Mulch. Zudem sollte man stark stickstoffhaltigen Dünger zusetzen. Damit die Pflanzen gut wachsen, müssen sie viel Sonne haben und regelmäßig gewässert werden.
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